Auf den Alben von Tricky ist sie in den 1990ern aufgetaucht, auf seiner Bühne und auch sonst an seiner Seite. 1998 ging die Beziehung zwischen Martina Topley Bird und dem Trip-Hop-Pionier in die Brüche, und die Zusammenarbeit endete vorübergehend. Seither gilt ihre musikalische Aufmerksamkeit ihrem Soloprojekt. Drei Alben hat sie bereits herausgegeben. Das neuste, «Some Place Simple», ist in diesem Jahr erschienen.
Die Musik der Sängerin steht in der Tradition des Trip-Hop. Dessen Charakteristika sind die gemächlichen Tempi sowie die Mischung aus Hip-Hop- und Dub-Rhythmen. Er ist Anfang der 1990er-Jahre in Bristol entstanden – unter anderem durch Massive Attack und Tricky. Von Anfang an war auch Martina Topley Bird als Sängerin mit diesen Künstlern verbandelt. Heute tönt Topley Bird im Ansatz noch nach dem Bristol-Stil, doch ist sie nicht in den 90ern stehengeblieben. Sie hat dann und wann ein wenig am Tempoknopf gedreht und eine musikalische Breite erreicht, die weit über die Stilgrenze hinausreicht. Bei Bee-flat steht sie mit ihrem Mitmusiker Ninja auf der Bühne.





